Wer kennt es nicht, das Magazin mit den „Bunnys“? In den USA entstanden, erfreut sich die Zeitschrift heute immer noch sehr großer Beliebtheit in vielen Ländern (heute mehr als zwanzig!) vor allem bei den Herren der Schöpfung! Kein Wunder, denn das Erfolgsrezept besteht im Wesentlichen aus erotische Fotoaufnahmen hübscher Frauen in einer Kombination mit journalistisch anspruchsvollen Artikeln rund um Society und Lifestyle.
Die Ursprünge des Playboy-Magazins sind sehr eng mit den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts verbunden die allererste Ausgabe erschien im Dezember 1953. Besonders Highlight damals: eine „aufklappbare“ Marilyn Monroe in Form einer Fotografie in der Heftmitte und das in relativ offenherziger Form! Für damalige Verhältnisse eine Sensation, die der Auflage wahrlich auf die Sprünge halft es wurden damals 70.000 Hefte gedruckt und immerhin eine stolze Zahl von 54.175 Stück verkauft. Die Leser hatten es damals übrigens im Verhältnis zur heutigen Preisgestaltung wirklich gut, denn ein Exemplar war schon für einen halben US-Dollar zu haben!
Beim Namen des Magazins war man sich lange Zeit übrigens gar nicht recht einig geworden. Zunächst tendierte man zu „Stag Party“, was so viel wie „Herrenabend“ bedeutet auch keine schlechte Variante. Allerdings kamen hier rechtliche Vorgaben im Bereich Titelschutz dazwischen und so schlug ein Bekannter des legendären Erstherausgebers Hugh Hefner den „Playboy“ vor. Am besten übersetzt man diesen Ausdruck wohl mit „junger Lebemann“.
Nach Deutschland kam das Herrenmagazin erst im Sommer 1972 quasi auf dem Höhepunkt der Zeit der sexuellen Befreiung. Bis 2003 erschien der Playboy im Bauer Verlag, anschließend wechselte der Titel zu Hubert Burda Media (Vertrieb). Auch wenn man dem Burda Verlag treu blieb, wurde das Magazin im Jahr 2006 in die Mediengruppe Tomorrow Focus „verlegt“, ein Tochterunternehmen von Hubert Burda Media.
Und wie sieht es heute mit den Verbreitung des Playboy aus? Beachtlich, wenn man bedenkt, dass allein die Auflage in den USA bereits bei drei Millionen Exemplaren liegt. Die anderen Länderausgaben (18 Ausgaben: Brasilien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Indonesien, Japan, Kroatien, Mexiko, Niederlande, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn) kommen zusammen außerdem auf rund viereinhalb Millionen Stück. Viele Special Editions, zum Teil ebenfalls besonders heiß begehrt, erscheinen exklusiv in den USA und tragen ebenso zum Erfolg der Magazinreihe bei.
Übrigens: Das „Bunny-Logo“ gibt es erst seit der zweiten Ausgabe die erste erschien noch ohne den eleganten Hasen!