Rebsorten
Ein lauer Sommerabend, ein kulinarisch ausgefeiltes Menü. Was passt zu dieser Szenerie besser als ein Glas eines guten Weines? Für echte Gourmets und solche unter Ihnen, die es werden möchten, gehört deshalb ein wenig Kenntnis in Sachen Wein einfach zum guten Ton.
Doch wie lassen sich die unzähligen Weinsorten eigentlich voneinander unterscheiden? Welche Klassifizierungen gibt es in Sachen Wein? Eine erste Differenzierung kann sicherlich nach den Rebsorten entscheiden, von denen es mehr als sage und schreibe achttausend gibt!
Doch für einen umfassenden Einblick kurz zur botanischen Einordnung des Weines: Rund 60 Arten von Weinrebengewächsen gibt es in der nördlichen gemäßigten Zone, wobei die wirtschaftlich bedeutendste, die so genannte Echte Weinrebe ist und auch als Weinstock, Rebstock oder Vitis vinifera bezeichnet wird. Die für die Weinproduktion verwendete „Kulturrebe“ wird vegetativ durch Ableger vermehrt und trägt Früchte, die je nach Sorte eine blaue, rote, grüne oder gelbe Farbe haben.
Wie gesagt es gibt rund 8.000 Rebsorten. Allerdings werden „nur“ circa 800 Arten der Europäischen Edelrebe als würdig für den gezielten Anbau. Bei uns in sind es rund einhundert Rebsorten, die angepflanzt werden und einige Dutzend, die für größere Marktsegmente angebaut werden. Dabei kann man die Unterteilung in Weißweine und Rotweine treffen.
Beispiele für Weißweine sind: Bacchus, Chardonnay, Elbling, Faberrebe, Grauburgunder, Gutedel, Huxelrebe, Kerner, Müller-Thurgau, Morio-Muskat, Ortega, Riesling, Scheurebe, Silvaner, Traminer und Weißburgunder.
Zu den Rotweinen zählen unter anderen Spätburgunder, Dornfelder, Portugieser, Trollinger, Schwarzriesling, Lemberger, Regent, Saint Laurent, Dunkelfelder, Domina, Heroldrebe, Frühburgunder.
Vor allem der Riesling und der Müller-Thurgau sind wichtig für den deutschen Weinmarkt.
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