Kiteboarding


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Noch nicht lange ist es her, seit man die ersten so genannten „Kiteboarder“ oder „Kitesurfer“ hierzulande entdecken konnte. Doch was steckt eigentlich hinter dieser spannend anmutenden, zum Teil äußerst rasanten Sportart?



Der Namensursprung des Kiteboarding dürfte jedem klar sein, der schon einmal einem Kiteboarder zugesehen hat. Es kommt vom englischen Wort für „Drachen“: „kite“. Kombiniert mit dem sicherlich jedermann bekannten „Surfen“ ergibt sich also die Wortschöpfung des „Drachensurfens“. Im Prinzip haben wir es hier mit einer besonderen Form des Segelsurfens zu tun – nur dass der „Kiter“ auf einem Brett steht (das einem Surfbrett ähnelt) und von einem Lenkdrachen (!) über das Wasser gezogen wird. Je nachdem, wie schwungvoll der Drachen in der Luft unterwegs ist, kann sich also auch der Kiter bewegen – und sogar rasante Sprünge und tollkühne Flüge ausführen.

Kiteboarding – die etwas andere Sportart

Wer genauer in die Materie einsteigen möchte, tut gut daran, sich an verschiedenen Schirmsystemen zu versuchen. So gibt es Tubekites, aber auch Soft- bzw. Mattenkites – welcher Typus der richtige für Sie ist, finden Sie am besten durch Ausprobieren oder durch die Beratung eines guten Trainers heraus.

Tubekites zeichnen sich durch Luftschläuche aus, die in den Drachen integriert sind und die man vor dem Gang ins Wasser mittels Luftpumpe füllt. Mit ihnen kann man aus dem Wasser heraus starten. Soft- bzw. Mattenkites sind noch nicht ganz so lange erhältlich. Sie sehen etwas anderes aus, eher wie Paraglidingschirmen. Durch eingebaute Ventile kann kein Wasser in den Drachen gelangen – auch in dieser Variante ist also ein Wasserstart möglich.

Auch bei den Boards gibt es eindeutige Unterschiede. Während bei den Directional Boards drei Fußschlaufen üblich sind und die Steuerung nur in eine einzige Richtung möglich ist (ansonsten müssen die Füße umpositioniert werden), haben die Bi-Directional Boards zwei Fußschlaufen und können ohne Wechsel der Füße benutzt werden. Letztere Boardvariante wir vor allem von Versierten Kitesurfern verwendet.