Sauna


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Wenn sich die Temperaturen draußen unter die Null-Grad-Marke bewegen, wenn die Luft nach Schnee riecht und wenn der Duft von Plätzchen und Zimt die Atmosphäre bestimmt – dann ist nicht nur die schönste Zeit für einen gemütlichen Leseabend in den eigenen vier Wänden oder für einen winterlichen Spaziergang im ersten Schnee. Viele Menschen freuen sich auch Jahr für Jahr ganz besonders auf die Saunasaison. Und das aus guten Grund, denn wer sich an der gezielten Wärme erfreuen kann, tut auch gleichzeitig etwas für die Gesundheit.


Sauna – gesunde Wärme!

Solange gesundheitlich nichts dagegen spricht – wer unsicher ist, befragt am besten seinen behandelnden Arzt – ist das Saunieren eine wirklich gute Sache für den Körper und aufgrund der oftmals sehr entspannenden Wirkung, der schönen Musik und den wohlriechenden Saunadüften auch für die Seele.

Doch was ist eigentlich am Saunagang so gesund für unseren Körper? Nun, einiges! Beispielsweise werden die Abwehrkräfte angeregt und die Haut zu gepflegt. Dabei ist es allerdings wichtig, dass man beim Saunieren ein paar wichtige Grundregeln beachtet, um sich wirklich etwas Gutes zu tun. Die Basis bildet vor allem der Wechsel zwischen der sehr heißen Luft in der Sauna selbst und der kalten Luft außerhalb. Unsere Haut kann sich hier auf sage und schreibe circa 42 Grad erwärmen, so dass sich weiße Blutkörperchen und Zytokinen bilden – beides gute Helfer im Kampf gegen Erkältungsviren und andere „Schädlinge“. Auch in Sachen Herzschlag ist der Wechsel wichtig: Der Puls bewegt sich in der Sauna um die 120 Schläge/Minute, beim Abkühlen geht er runter und die Blutgefäße ziehen sich zusammen. Ein „Spiel“ zwischen Erweiterung und Verengung findet statt und macht uns fit, beispielsweise für wechselhafte Wetterbedingungen.

Der Saunaschweiß als natürliche Entschlackung für den Körper

Und der Schweiß? Der hat auch sein Gutes! Er kühlt uns und schwemmt Abfallstoffe aus unserem Körper, die beispielsweise Koffein, Nikotin oder Alkohol dort „zurückgelassen“ haben. Ganz wichtig: Nachtrinken – und zwar am besten größere Mengen einer leckeren Fruchtsaftschorle!

Übrigens: Wer in die Sauna geht, sollte auch an die richtige Ausstattung denken: Genügend Getränke gehören unbedingt in die Saunatasche oder können vor Ort bestellt werden. Große Handtücher schützen die Saunabänke vor Schweiß und dienen nach dem Saunagang zum wohligen „Einmummeln“. Wer selbst eine kleine Sauna sein Eigen nennt, kann sie nach Belieben mit aromatischen Duftkombinationen bestücken, entspannende Musik auflegen und vielleicht auch eine kleine Sanduhr aufhängen, die zeigt, wie lange man sauniert.