Segelfliegen


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„Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein …“ – tausende von Segelsportfans können dieses GefĂĽhl sicherlich nachvollziehen, dass Reinhard Mey in seinem berĂĽhmten Lied einst besang. Wer Lust auf ein auĂźergewöhnliches Hobby hat, das sicherlich so manche neue Perspektive eröffnen kann, der sollte unbedingt mal eine Schnuppertour in Sachen Segelsport unternehmen.


Segelfliegen – fast grenzenlose Freiheit pur

Wie der Name schon sagt, sind Segelflugfreunde ganz sanft und ohne störende Motorgeräusche unterwegs – denn Segelflugzeuge arbeiten ohne Motor. Vor den ersten selbstständigen Segelflug haben verschiedene Gremien allerdings einige Hürden gestellt, die zu nehmen sind. Zu den Voraussetzungen für das Fliegen zählt vor allem eine umfangreiche Ausbildung in verschiedenen Bereichen wie Technik, Meteorologie, Navigation, Aerodynamik, Luftrecht und menschliches Leistungsvermögen. Nur wer die Abschlussprüfung besteht, die aus einem praktischen und einem theoretischen Teil besteht, darf selbst fliegen.

Charakteristisch ist beim Flug mit Segelflugzeugen, dass die Flugzeuge mittels Motorflugzeug auf eine bestimmte Höhe geschleppt werden. Dort wird dann das Schleppseil ausgeklinkt und es geht los. Alternativ zum Motorflugzeug als „Aktivierungsinstrument“ kann auch eine Schleppwinde zum Einsatz kommen.

Segelfliegen als Sport

Und wer sich sportlich mit anderen Segelflugfans messen möchte? Der hat selbstverständlich – wie bei so vielen anderen Sportarten auch – die Möglichkeit, an regionalen, nationalen und internationalen Wettbewerben teilzunehmen. In der Regel geht es dort darum, eine bestimmte Strecke möglichst schnell zurücklegen und dann zum Startplatz zurückkehren. Handelt es sich um einen so genannten „freien Streckenflug“, so entscheidet der Pilot, in welcher Richtung Start und Landung erfolgen sollen. Beim „Zielstreckenflug“ dagegen steht das Ziel fest. Der „Höhenflug“ dagegen stellt den Höhengewinn in den Mittelpunkt von der absoluten Höhe wird dabei die Starthöhe abgezogen. Weitere Variante: die „Dreiecksflüge“. Hier werden zunächst zwei Wendepunkte festgelegt, außerdem ist der Startort auch der Ort der Landung. Auch andere Wettbewerbsformen sind denkbar.